Depression
Etwa 15-20 % der Deutschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Depression. Damit gehören Depressionen zu den am weit verbreitetsten psychischen Erkrankungen.
Allgemein wird angenommen, dass Depression gleichzusetzen sei mit schlechter Stimmung. Es ist jedoch mehr als das: Häufig kommen vegetative Beschwerden hinzu, wie beispielsweise Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. Eine Depression kann sich auch als Gefühl von Gefühllosigkeit äußern, so dass einem nichts mehr Freude bereitet. Eine Depression bedeutet nicht nur mal schlechte Laune zu haben, sondern ist eine ernst zu nehmende Erkrankung.
Ein Thema, das nach wie vor tabuisiert wird, ist die erhöhte Suizidalität bei Depressionen. Es ist jedoch wichtig, dass man darüber spricht. Es gehört zum Krankheitsbild der Depression, dass eine zunehmende gedankliche Einengung auf unangenehme Themen schließlich den Suizid als einzig möglichen Ausweg erscheinen lässt. Bitte zögern Sie nicht, in einem solchen Notfall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – denn dafür ist sie ja da! Hier finden Sie Ansprechpartner, die im Notfall sofort für Sie da sind: Hilfen im akuten Notfall in Stuttgart
Wie aber entsteht eine Depression? Ich glaube Depressionen entstehen dann, wenn unser Leben aus der Balance gerät und zu viele unserer Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Die entscheidende Frage bei der Psychotherapie sollte nicht lauten: “Wie kann ich erreichen, dass ich weniger leide?” sondern “Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit ich glücklich bin? Und wie kann ich mir diese Bedingungen schaffen?” Dies ist eine Frage, die nicht nur für depressive Menschen interessant ist, sondern für alle, die ihr Leben reicher, glücklicher und erfüllter gestalten möchten.


