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	<title>Arnika Kirsch</title>
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	<description>Psychotherapie Stuttgart - Heilpraktische Psychotherapie, Psychologische Beratung &#38; Personal Coaching</description>
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		<title>Urlaubs-Check für die Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 00:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnika Kirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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So wird die Urlaubslust nicht zum Urlaubsfrust
Das Telefon klingelt schon wieder. Während Sarah S. den Anruf entgegen nimmt, legt ihr Chef einen weiteren Stapel Akten auf den Schreibtisch. Oben auf klebt ein Post-it: „Bis morgen früh erledigen!“ Sarah beendet den Anruf und sinkt entmutigt auf ihren Drehstuhl. Schon wieder wird nichts aus dem gemütlichen Videoabend [...]]]></description>
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<h2>So wird die Urlaubslust nicht zum Urlaubsfrust</h2>
<p><em>Das Telefon klingelt schon wieder. Während Sarah S. den Anruf entgegen nimmt, legt ihr Chef einen weiteren Stapel Akten auf den Schreibtisch. Oben auf klebt ein Post-it: „Bis morgen früh erledigen!“ Sarah beendet den Anruf und sinkt entmutigt auf ihren Drehstuhl. Schon wieder wird nichts aus dem gemütlichen Videoabend mit Jürgen. Dabei sind seit Sarahs Beförderung selbst gemeinsame Mahlzeiten eine Seltenheit geworden. Umso mehr fiebert sie ihrem wohlverdienten Urlaub entgegen&#8230; Sarah freut sich auf zwei Wochen inniger Zweisamkeit, träumt von entspannten Ausflügen in verträumte kleine Buchten und der Ruhe endloser Sandstrände. Was Sarah jedoch nicht weiß: Auch Jürgen träumt von ihrem gemeinsamen Urlaub, doch freut er sich insbesondere auf das reichhaltige Sportangebot, und die Gelegenheit endlich mal wieder an seiner vernachlässigten Fitness arbeiten zu können &#8211; am liebsten mit Sarah zusammen!</em></p>
<p><em>Man kann sich vorstellen, wie die Geschichte ausgeht. Vielleicht sitzt Sarah frustriert alleine am Strand und tröstet sich mit einem Krimi und einer Pina Colada, während Jürgen abwechselnd Tennis, Golf und Beachvolleyball spielt, und an aufregenden Canyoning-Touren teilnimmt. Wenigstens Jürgen könnte insgesamt recht zufrieden sein mit seinem Urlaub, wären da nicht das schlechte Gewissen und das Bedauern darüber, dass Sarah auf gemeinsame Aktivitäten mit ihm offenbar keine Lust hat.</em></p>
<p>Was hätte man anders machen können? Zunächst mal ist es wichtig zu verstehen, dass wir unsere Erwartungen oftmals als Selbstverständlichkeiten erleben, und darüber ganz vergessen, dass andere Menschen andere Erwartungen haben können. Deshalb ist es sinnvoll, sich seine Erwartungshaltung bereits vor dem Urlaub bewusst zu machen, und mit dem Partner darüber zu reden. Dann ist es bereits im Vorfeld möglich Kompromisse zu schließen und die üblichen Fallstricke geschickt zu umgehen.</p>
<h3>Auswahl des Urlaubsortes</h3>
<p>Haben Sie diesbezüglich unterschiedliche Wünsche gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie halten es fair und wechseln sich jedes Jahr mit der Auswahl ab, oder Sie finden einen Kompromiss, mit dem Sie beide gut leben können. Hierfür ist es erforderlich, dass beide Partner überlegen welche Vorstellungen Sie mit der Wahl eines bestimmten Urlaubsortes verbinden (z.B. besondere Kultur oder Naturerlebnisse, Ruhe und Entspannung, Freizeitangebote, Klimaverhältnisse, &#8230; ). Wenn Sie wissen welche Bedürfnisse für die Wahl entscheidend sind, ist es vielleicht möglich einen alternativen Urlaubsort zu finden, der möglichst viele Ihrer beider Bedürfnisse erfüllt. Profis können ihren aufgelisteten Bedürfnissen zusätzlich unterschiedliche Wertigkeiten verleihen (von &#8220;wäre schön&#8221; bis &#8220;unabdingbar&#8221;), und auf diese Weise die gemeinsame Entscheidungsfindung erleichtern.</p>
<h3>Wünsche formulieren</h3>
<p>&#8220;Alles, bloß nicht wieder diese schrecklichen Ausflüge in die Wildnis!&#8221; trägt leider nicht besonders zu einer konstruktiven Unterhaltung bei. Formulieren Sie stattdessen klar und deutlich wie ein optimaler Urlaubstag für Sie aussehen würde. Je mehr sich Ihre Vorstellungen überschneiden, umso einfacher. Aber auch wenn Ihre Vorstellungen zunächst unterschiedlich erscheinen, könnten Sie Vorteile daraus ziehen:</p>
<p><em>Sarah und Jürgen sind sich jeweils ein Stück weit entgegen gekommen: Jürgen, der sich schnell mal in  zu vielen Aktivitäten verzettelt, profitiert von den regelmäßig  eingeplanten Erholungspausen und fühlt sich insgesamt entspannter.  Sarah, deren Bedürfnis nach Entspannung sich manchmal zu regelrechter  Lethargie auswuchs, hat nach anfänglichem Zögern festgestellt, wie viel  Spaß es machen kann gemeinsam mit dem Partner neue Herausforderungen zu  bestehen. Sie fühlen sich nun stärker miteinander verbunden und haben  interessanten Gesprächsstoff für lauschige Abendspaziergänge am Strand. <br /></em></p>
<p>Überlegen Sie daher möglichst unvoreingenommen, welche Vorteile für Sie damit verbunden sein könnten, den Wünschen Ihres Partners entgegen zu kommen.</p>
<h3>Erkennen was hinter Verweigerung steckt</h3>
<p>Manchmal weigert sich einer der Partner beharrlich an etwas teilzunehmen, von dem der andere überzeugt ist, dass er gewiss großen Spaß daran hätte. Wer dann verständnisvoll und empathisch nachfragt findet manchmal Interessantes heraus. Da wäre beispielsweise die Freundin sehr wohl interessiert daran es mit dem Windsurfen einmal zu probieren, jedoch fürchtet sie im hautengen Neopren-Anzug keine besonders gute Figur abzugeben, und geniert sich ihrem Partner dies zu sagen. Ist es gelungen konkrete Befürchtungen oder negative Vorstellungen zu einer bestimmten Aktivität zu explorieren, überlegen Sie, wie die Situation entsprechend besser gestaltet werden könnte. Hilfreich dabei sind W-Fragen: WELCHE Umstände wären denkbar, damit Du bereit wärest es auszuprobieren? WIE können wir erreichen, dass Du Dich dabei wohler fühlst? WAS können wir anders machen, damit wir beide Spaß daran haben?</p>
<h3>Ausgleich tut beiden gut</h3>
<p>Häufig ist das Grundproblem schwieriger Urlaube ein unterschiedlich großes Bedürfnis nach Entspannung bzw. Aktivität. Erfahrungsgemäß sind ausschließliche Entspannung bzw. ausschließliche Aktivität aber ohnehin nicht besonders günstig, unabhängig davon in welche Richtung Sie eher tendieren. Deswegen macht es Sinn, wenn beides in der Tagesplanung berücksichtigt wird (das gilt nicht nur für den Urlaub!). Oft reicht eine solche Planung schon aus, damit beide Partner sich genügend berücksichtigt fühlen, und sich dadurch auch unvoreingenommener auf die Wünsche des anderen einlassen können. Sind die Unterschiede nach wie vor sehr groß, fragen Sie sich welche Vorteile es für Sie haben könnte, wenn Sie nicht die komplette Zeit mit Ihrem Partner verbringen. Vielleicht profitieren Sie viel mehr davon, wenn sie weniger Zeit miteinander verbringen, diese Zeit dafür aber besonders intensiv und harmonisch genießen können?</p>
<h3>Vom Rat zur Tat</h3>
<p>Damit das Lesen dieses Artikels für Sie auch Früchte trägt, zum Abschluss noch ein paar W-Fragen: Auf WELCHE Weise werden Sie die hier dargestellten Tipps dazu verwenden, um Ihre Partnerschaft zu verbessern? WIE werden Sie vorgehen, wenn Sie mit Ihrem Partner über Ihren gemeinsamen Urlaub sprechen möchten? WAS könnte dafür außerdem hilfreich sein?</p>
<p>Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen mit meinen Anregungen zu einem schöneren Urlaub verhelfen konnte!</p>
<p>&nbsp;</p>

<p>Eine wundervolle Zeit wünscht Ihnen</p>
<p>Arnika Kirsch</p>
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		<title>Erfahrungsberichte zur Hypnose</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnika Kirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Es ist erstaunlich wie unterschiedlich und intensiv die Empfindungen sind, die durch einen kleinen Satz ausgelöst werden können. Nicht weiter verwunderlich allerdings wenn man sich bewusst macht, wieviel Existenzielles in diesen gerade mal vier Worten verpackt ist. Nutzen Sie die Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen die Sie hierbei erlebt haben als Anregung, um über gewisse Fragen [...]]]></description>
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<p>Es ist erstaunlich wie unterschiedlich und intensiv die Empfindungen sind, die durch einen kleinen Satz ausgelöst werden können. Nicht weiter verwunderlich allerdings wenn man sich bewusst macht, wieviel Existenzielles in diesen gerade mal vier Worten verpackt ist. Nutzen Sie die Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen die Sie hierbei erlebt haben als Anregung, um über gewisse Fragen zu reflektieren (welche das sind werden Sie selber wissen) und die Weichen für Ihre weiteren Entwicklungsaufgaben zu stellen.</p>
<p>Bitte benutzen Sie auch die Kommentarfunktion um andere daran teilhaben zu lassen. Denn zu lesen was Sie erlebt haben und wie Sie im Weiteren damit umgegangen sind, ist für andere nicht nur interessant und unterhaltsam, sondern kann auch weitere Anstöße und Ideen zur eigenen Selbstverwirklichung geben.</p>
<p>Sie können unter Ihrem eigenen Namen schreiben, aber natürlich auch anonym. (Bitte denken Sie daran: Das Internet vergisst nichts! Überlegen Sie sich stets sehr gut, welche Inhalte Sie so verfassen, dass sie mit Ihrem richtigen Namen in Zusammenhang gebracht werden können.)</p>
<p>&nbsp;</p>

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